Mit dem Hinweis „B1 Brandgefahr“ wurde die Feuerwehr Lanzendorf am 21. Oktober um 04:53 Uhr zu einem Reitstall im Ortsgebiet alarmiert.
Da bereits während der Anfahrt ein deutlicher Feuerschein wahrgenommen werden konnte wurde auf Alarmstufe 2 erhöht und damit zusätzlich die Feuerwehren Maria Lanzendorf und Leopoldsdorf alarmiert.
Im Laufe des Einsatzes wurde die höchste Alarmstufe (Brand 4) durch den Einsatzleiter Dominik Gleissner ausgerufen.
Beim Eintreffen konnte ein rasch ausbreitender Brand im Bereich des Dachstuhls vorgefunden werden, weshalb weitere Feuerwehren zur Hilfeleistung alarmiert wurden.
Zu Beginn konzentrierte sich der Löschangriff auf den Schutz der umliegenden Gebäudeteile. Mithilfe einer Vielzahl an Löschleitungen und Hubrettungsgeräten wurde die Brandbekämpfung durchgeführt.
Zeitgleich wurden Pferde durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht. Trotz aller Bemühungen kam für drei Pferde jede Hilfe zu spät.
Um 10:18 Uhr konnte durch die Einsatzleitung „Brand aus“ gegeben werden. Damit endete der Einsatz jedoch nicht. Es folgten kräftezehrende Nachlöscharbeiten, die teils bis nach 18:00 Uhr andauerten.
Während des Einsatzes wurden zwei Feuerwehrmitglieder verletzt und durch das Rote Kreuz Schwechat versorgt.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Insgesamt standen 16 Feuerwehren mit rund 150 Mitgliedern im Einsatz: FF Lanzendorf, FF Achau, FF Ebergassing, FF Grammatneusiedl, FF Himberg, BTF Industriepark Schwechat, FF Kledering, FF Leopoldsdorf, FF Mannswörth, FF Maria Lanzendorf, FF Pellendorf, FF Rannersdorf, FF Schwechat, FF Wienerherberg, FF Velm, FF Zwölfaxing.
Bedingt durch den Umfang dieses Einsatzes musste die B11 für mehrere Stunden durch die Polizei gesperrt werden.
Zusätzlich stand auch das Rote Kreuz mit einem Team im Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Lanzendorf bedankt sich bei allen eingesetzten Feuerwehren, den Rettungsdiensten, der Polizei sowie allen weiteren beteiligten Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit während dieses lang andauernden und kräftezehrenden Einsatzes.








